Das NSK-Sportangebot:

Eistanzen für Vereinsmitglieder

Eistanzen für Vereinsmitglieder

 

Die Wett­kampfleistung im Eistanzen – Eistanzen ist eine olympische Sportart - basiert auf schritttech­nischen Grund­lagen, die exakt, temporeich und in Anpassung an die Musik tänzerisch, wie akrobatisch dargeboten werden. Neben der Fähigkeit, den Körper als Instrument des Tanzes facettenreich einzusetzen, bedarf es einer kreativen Gestaltung und Prä­senz durch eine individuelle Charak­terdarstellung.

Nach einer eisläuferischen Grundausbildung in Neuss arbeitet der NSK mit der Eistanz-Abteilung im Landesleistungszentrum in Dortmund zusammen und bietet hier Interessierten an der Disziplin Eistanz ein interessantes Trainingsprogramm.

 

Der Neusser Eistänzer Tim Giesen (Jahrgang 1988) war in seiner aktiven Zeit von 2000 bis 2011 der erfolgreichste Sportler des NSKs in der fast 50 jährigen Vereinsgeschichte.

Mit seinen wesentlichen Eistanz-Partnerinnen, d.h. mit Saskia Brall (von der ERG Iserlohn) und dann zum Schluss mit Stephanie Frohberg (vom Berliner SC) gehörte er der Deutschen Nationalmannschaft der Deutschen Eislauf-Union (DEU) im Eistanzen an.

Tim Giesen wurde mit seinen jeweiligen Partnerinnen u.a. mehrmaliger NRW-Landesmeister, Deutscher Nachwuchs-Meister, Deutscher Jugend-Meister, Deutscher Junioren-Meister,Gewinner des Deutschland-Pokals, Deutscher Vize-Meister, er vertrat Deutschland bei der Junioren-Weltmeisterschaft und bei vielen internationalen Grand-Prix (u.a. in Portland/Oregon-USA, Kingston/Ontario-Kanada, Lake Placid/New York-USA, Helsinki/Finnland, Den Haag/Nierlande, Oloumuc/Tschechien, Wien und Graz/Österreich, Zagrep/Kroatien, Sheffield/England, Corchevel/Frankreich, Danzig/Polen, Dresden/Deutschland).

Stephanie Frohberg und Tim Giesen vertraten Deutschland auch bei Skate-Canada und Skate-Amerika.

Zwischenzeitlich lief Tim Giesen auch für kurze Zeiten mit Frauke Stein (vom TUS Wiehl), mit Jana Werner (vom ERC-Dortmund) und mit Christina Beier (vom TSC Eintracht Dortmund).

Stephanie Frohberg und Tim Giesen beendeten Mitte 2011 - kaum das sie in der erweiterten Eistanz-Weltspitze angekommen waren - ihre sportliche Karriere, da sie in Deutschland leider keinen adäquaten Trainingsort bzw. Trainer fanden, wo man ein Eistanz-Training und parallel eine Berufsausbildung realisieren konnte. Sie beendeten daher ihre sportliche Karriere früh und entschieden sich für die berufliche Karriere.

Stephanie Frohberg und Tim Giesen sind aber immer noch eng mit dem NSK verbunden und beglücken immer wieder das Neusser Publikum durch Showeinlagen beim Neusser Eismärchen.

Tim Giesen erhielt u.a. auch von Bürgermeister Herbert Napp die Sportehrengabe der Stadt Neuss und er erhielt die Ehrengabe des Rhein-Kreises Neuss durch Landrat Dieter Patt

Der "letzte Tanz" von Tim Giesen mit seiner letzten Partnerin
Stephanie Frohberg war bei der DM 2011 in Oberstdorf

 

Stephanie Frohberg & Tim Giesen (Februar 2009 - Juni 2011)

Im September 2009 repräsentierten Stephanie Frohberg und Tim Giesen Deutschland beim Einladungs-Grand-Prix in der Olympiastadt Lake Placid im Staat New York/USA. Nachfolgend gibt es Videos vom Pflichtprogramm, von der Kurzkür und der finalen Kür.
Die Kürmusik war "La Mer" vom französischen Chansonnier Charles Trenet und eine international hochgelobte Kür.

 

Show-Auftritte:


Christina Beier & Tim Giesen (Mai 2008 - Januar 2009)


Jana Werner & Tim Giesen (Juli 2007 - Mai 2008)


Saskia Brall & Tim Giesen (August 2002 - April 2008)

 

Um Erfolg beim Eistanzen zu haben ist es notwendig, dass man diszipliniert 5 - 6 x pro Woche jahrelang trainiert,
wie hier die Entwicklung von Tim Giesen zeigt: Hier auf dem Video ist Tim Giesen als 14 jähriger
mit seiner 13 jährigen Partnerin Saskia Brall bei der Deutschen Nachwuchs-Meisterschaft
2003 in Mannheim zu sehen - bei der die Goldmedaillie errungen wurde.